Die Corona-Pandemie hat im vergangenen und in diesem Jahr das Leben der Menschen in Deutschland stark beeinflusst. Die Auswirkungen beziehen sich natürlich auch auf das Ausgabeverhalten und die Kaufkraft. Datenanbieter regionaler Marktdaten haben nun einen Einblick in die konkreten Veränderungen der Daten gegeben:
- Wie hat sich die Kaufkraft durch die Covid 19 Pandemie verändert?
- Welche Sortimentsgruppen haben durch Corona stärkere Umsätze zu verzeichnen?
- Welche Produkte wurden vermindert oder sogar kaum noch nachgefragt?
Die Antworten auf diese Fragen möchten wir im heutigen Blogbeitrag liefern. Für mehr Informationen zur allgemeinen Kaufkraft, der Sortimentskaufkraft und der Onlinekaufkraft kontaktieren Sie uns einfach oder besuchen Sie direkt arbidatics. Dort finden Sie viele Marktdaten für Ihre Geomarketinganalysen.
In welchen Bereichen waren Auswirkungen zu spüren?
Im Bereich der soziodemografischen Daten waren kaum bzw. keine besonderen Auswirkungen durch Corona festzustellen. Die Daten zur Haushaltsgröße, Altersstruktur etc. sind hier nicht großartig berührt. Bei der allgemeinen Kaufkraft sind Änderungen deutlich geworden. Die Zahl der Erwerbstätigen hat abgenommen, Gehälter sind tendenziell gefallen (und damit auch die Kaufkraft), allerdings sind durch Kurzarbeitergeld die Effekte stark abgemildert worden.
Rückgang im Bereich der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft
Der Einfluss der Corona-Pandemie ist insbesondere im Bereich der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft. Hier wird ein Rückgang prognostiziert. Es ist ein Verschieben der Sortimente festzustellen. Die Tendenz zu Onlinekäufen ist noch einmal deutlich gestiegen. Die regionale Verteilung der Online-Shopper kann mithilfe der Onlinekaufkraft auf mikrogeografischer Ebene für PLZ‑Gebiete (bis zu Mikro PLZ) bestellt werden.
In welchen Sortimentsgruppen gab es die größten Veränderungen?
Die Prognose zur einzelhandelsrelevanten Kaufkraft 2021 liegt bei 6.760 € pro Kopf. Die am stärksten gewachsenen Sortimentsgruppen sind:
- Sortimentskaufkraft für Nahrungsmittel
Die Menschen haben zu Hause gegessen und gekocht und mehr Geld für tendenziell höherwertige Lebensmittel ausgegeben.
- Sortimentskaufkraft für baumarktspezifische Sortimente
Viele Haushalte haben ihr Geld in die eigenen vier Wände gesteckt: Renovierung, Sanierung, Investitionen in Gartenausstattung etc. sind hier zu nennen.
- Sortimentskaufkraft für Möbel
Auch hier ist ein höherer Teil der Kaufkraft in neue Möbel und Heimtextilien geflossen.
Rückgänge gab es insbesondere in den Bereichen Damenmode, Körperpflege sowie Bücher und Zeitschriften.
Mehr Informationen zur Kaufkraft, Sortiments- und Onlinekaufkraft stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung oder stellen Ihnen mögliche Anwendungen in einer Live-Präsentation vor. Alternativ können Sie viele Marktdaten einfach, bequem und auf Rechnung online auf arbidatics bestellen.


