Intelligente Prozesse für modernes Marketing
make.com Automatisierung verändert die Art und Weise, wie Unternehmen ihre digitalen Prozesse gestalten. Als leistungsstarke No-Code-Plattform ermöglicht make.com die nahtlose Verknüpfung unterschiedlicher Softwaresysteme – ohne aufwendige Programmierarbeit. Die p17 GmbH setzt make.com gezielt im Bereich der Marketing-Automatisierung ein, um Arbeitsabläufe zu optimieren, manuelle Prozesse zu eliminieren und Daten systemübergreifend verfügbar zu machen.
Was ist make.com und wie funktioniert die Plattform?
make.com (ehemals Integromat) ist eine cloudbasierte Automatisierungsplattform, die es ermöglicht, verschiedene Anwendungen und Dienste miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt stehen sogenannte Szenarien – visuelle Workflows, die festlegen, wann welche Aktion in welchem System ausgeführt wird.
Die Plattform bietet eine grafische Oberfläche, über die Nutzer Automatisierungen per Drag-and-drop aufbauen. Jeder Schritt – von der Datenabfrage bis zur systemübergreifenden Synchronisation – wird als Modul dargestellt und lässt sich flexibel konfigurieren.
Zentrale Funktionen von make.com
- Verbindung von über 1.500 Apps und Diensten
- Visuelle Szenario-Erstellung ohne Programmierkenntnisse
- Webhook-Integration für ereignisgesteuerte Automatisierungen
- Datenfilterung, -transformation und -weiterleitung
- Fehlerbehandlung und automatische Wiederholungslogik
- Echtzeit-Ausführung sowie zeitgesteuerte Szenarien
make.com Automatisierung in der Marketing-Praxis
Die p17 GmbH nutzt make.com primär für die Marketing-Automatisierung. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Aufgaben zu automatisieren, sondern ganze Prozessketten so zu gestalten, dass Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind. Das reduziert Fehlerquellen, spart Ressourcen und steigert die Qualität der Daten in allen beteiligten Systemen.
Besonders wertvoll ist make.com dort, wo verschiedene Softwarelösungen im Einsatz sind, die nicht nativ miteinander kommunizieren. Durch die Automatisierungsplattform entsteht eine intelligente Verbindungsschicht, die Datenflüsse koordiniert und Systemgrenzen überbrückt.
Praxisbeispiel: Webhook-Integration mit cobra CRM
Ein konkretes Anwendungsbeispiel aus der täglichen Arbeit der p17 GmbH ist die Verbindung von cobra CRM mit externen Datenquellen über make.com. Hierbei wird ein make.com Webhook direkt über einen Button innerhalb der cobra CRM Oberfläche aufgerufen. Dieser Aufruf löst ein vordefiniertes Szenario aus, das Daten aus einem oder mehreren Fremdsystemen abruft und diese automatisch in cobra bereitstellt.
Das Ergebnis: Der Anwender erhält relevante Informationen – etwa aus einem externen Shop-System, einem ERP oder einem Marketingtool – ohne die CRM-Oberfläche zu verlassen. Die manuelle Datenpflege entfällt, die Datenqualität verbessert sich, und der Arbeitsablauf wird erheblich beschleunigt.
Praxisbeispiel: Automatischer Abgleich zwischen verschiedenen Systemen
Ein weiteres Einsatzszenario ist der automatische Abgleich zwischen unterschiedlichen Softwarelösungen. make.com überwacht dabei kontinuierlich oder in festgelegten Intervallen den Status von Datensätzen in einem System und gleicht diese mit einem oder mehreren weiteren Systemen ab. Tritt eine definierte Bedingung ein – etwa eine Statusänderung, ein neuer Eintrag oder ein bestimmter Datenwert – wird automatisch eine Aktion ausgeführt.
Dieses Muster lässt sich vielfältig einsetzen: von der Synchronisation von Kontaktdaten zwischen CRM und E-Mail-Marketing-Tool bis hin zur automatisierten Erstellung von Aufgaben in einem Projektmanagement-System, sobald ein Lead eine bestimmte Qualifikationsstufe erreicht.
Vorteile von make.com gegenüber klassischer Entwicklung
Die Entscheidung für make.com als Automatisierungslösung bringt gegenüber klassischer Schnittstellenentwicklung wesentliche Vorteile mit sich:
- Schnelligkeit: Automatisierungen lassen sich in Stunden statt in Wochen aufbauen und anpassen.
- Flexibilität: Szenarien können jederzeit erweitert, verändert oder deaktiviert werden – ohne Entwicklereinsatz.
- Kosteneffizienz: Der Aufwand für individuelle API-Entwicklungen entfällt in vielen Fällen vollständig.
- Transparenz: Alle Automatisierungsschritte sind visuell nachvollziehbar und dokumentierbar.
- Skalierbarkeit: Szenarien lassen sich ohne großen Mehraufwand auf weitere Systeme oder Anwendungsfälle ausweiten.
make.com und Marketing-Automatisierung – ein strategisches Werkzeug
Im Kontext der Marketing-Automatisierung ist make.com mehr als ein technisches Hilfsmittel. Die Plattform ermöglicht es, datengetriebene Marketingprozesse zu implementieren, die auf konkreten Ereignissen und Bedingungen basieren. Anstatt starrer Kampagnen entstehen adaptive Prozesse, die auf das Verhalten von Interessenten, Kunden und Systemen reagieren.
Typische Anwendungsfälle in der Marketing-Automatisierung mit make.com umfassen:
- Automatische Übertragung von Lead-Daten aus Formularen in das CRM-System
- Benachrichtigung des Vertriebsteams bei definierten Aktionen eines Interessenten
- Synchronisation von Kampagnendaten zwischen Marketing-Plattformen
- Automatisiertes Reporting durch Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Quellen
- Ereignisgesteuerte E-Mail- oder Messaging-Kommunikation auf Basis von CRM-Daten
Technische Grundlagen: Webhooks, API-Verbindungen und Datenmapping
make.com Automatisierung basiert technisch auf drei wesentlichen Konzepten: Webhooks, API-Verbindungen und Datenmapping.
Webhooks als Auslöser
Webhooks sind HTTP-Endpunkte, die make.com bereitstellt und die von externen Systemen aufgerufen werden können. Sobald ein solcher Endpunkt aufgerufen wird, startet das zugehörige Szenario. Dieses Prinzip ermöglicht eine ereignisgesteuerte Automatisierung, bei der nicht regelmäßig nach Änderungen geprüft werden muss, sondern Aktionen unmittelbar ausgelöst werden.
API-Verbindungen zu Fremdsystemen
make.com verfügt über vorkonfigurierte Module für hunderte von Diensten. Wo keine vorgefertigte Integration existiert, lässt sich jede REST-API über das HTTP-Modul direkt ansprechen. Authentifizierungsverfahren wie OAuth 2.0 oder API-Keys werden dabei vollständig unterstützt.
Datenmapping und Transformation
Daten müssen häufig zwischen Systemen transformiert werden – Felder umbenannt, Werte berechnet oder Formate angepasst. make.com bietet hierfür eine leistungsstarke Mapping-Oberfläche, in der Datenfelder aus einem System direkt den Zielfeldern eines anderen Systems zugeordnet werden. Formeln und Bedingungen ermöglichen dabei eine differenzierte Logik.
Implementierung und Einführung bei der p17 GmbH
Die Einführung von make.com als Automatisierungslösung folgt bei der p17 GmbH einem strukturierten Vorgehen. Zunächst werden die bestehenden Prozesse analysiert und Automatisierungspotenziale identifiziert. Im nächsten Schritt werden die relevanten Systeme und Datenquellen erfasst sowie die gewünschten Abläufe definiert. Anschließend erfolgt die Entwicklung und der Test der Szenarien in einer kontrollierten Umgebung, bevor die Produktivschaltung stattfindet.
Dieser Ansatz stellt sicher, dass die make.com Automatisierung zuverlässig funktioniert, die Datensicherheit gewährleistet ist und die Prozesse den tatsächlichen Anforderungen entsprechen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist make.com und wofür wird es eingesetzt?
make.com ist eine No-Code-Automatisierungsplattform, mit der unterschiedliche Softwaresysteme miteinander verbunden werden können. Sie wird eingesetzt, um manuelle Prozesse zu automatisieren, Daten systemübergreifend zu synchronisieren und ereignisgesteuerte Workflows zu realisieren – insbesondere im Bereich Marketing-Automatisierung und CRM-Integration.
Wie unterscheidet sich make.com von anderen Automatisierungstools wie Zapier?
make.com bietet im Vergleich zu Tools wie Zapier eine deutlich umfangreichere Logik für komplexe Szenarien, eine granulare Fehlerbehandlung und höhere Flexibilität bei der Datentransformation. Besonders bei mehrstufigen Automatisierungen und dem Einsatz von Webhooks zeigt make.com seine Stärken.
Ist make.com auch ohne Programmierkenntnisse nutzbar?
Ja. make.com ist als No-Code-Plattform konzipiert und ermöglicht den Aufbau von Automatisierungen über eine grafische Oberfläche. Für einfache bis mittlere Szenarien sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Für komplexe Anwendungsfälle mit individuellen API-Verbindungen oder spezieller Logik ist technisches Verständnis jedoch von Vorteil.
Welche Systeme lassen sich mit make.com verbinden?
make.com unterstützt über 1.500 vorkonfigurierte Integrationen, darunter gängige CRM-Systeme, E-Mail-Marketing-Plattformen, ERP-Lösungen, Social-Media-Kanäle und viele weitere Dienste. Über das HTTP-Modul lassen sich zusätzlich nahezu beliebige REST-APIs anbinden.
Wie sicher ist der Einsatz von make.com im Unternehmensumfeld?
make.com verarbeitet Daten in der Cloud und erfüllt gängige Sicherheitsstandards. Für den Unternehmenseinsatz relevant ist insbesondere die DSGVO-konforme Nutzung, die durch entsprechende Datenschutzvereinbarungen und die Wahl des Serverstandorts sichergestellt werden kann. Eine sorgfältige Konfiguration der Zugriffsrechte und Verbindungen ist dabei empfehlenswert.


