Endlich wissen, welches Feld wirklich welches ist
In jeder cobra-Datenbank klaffen zwei Welten auseinander. Ihre Anwender kennen Adressen, Kontakte, Geräte und Serviceaufträge. In der Datenbank heißen dieselben Tabellen ADDRESSES, CONTACTS, ADDITIONAL und SUBTABLE01. Beim Feld Firma steht in Wirklichkeit COMPANY1, und ob dahinter ein TEXT3 oder ein TEXT24 steckt, weiß niemand auswendig.
Der cobra Datenbank-Explorer löst das in einem Fenster. Er liest die cobra-Systemtabellen AP_TABLES und AP_FIELDINFOS aus, verknüpft sie mit den echten Spaltendefinitionen des SQL Servers und zeigt beide Namen nebeneinander – für jede Tabelle und jedes Feld.
Was Sie sehen
Je Tabelle: Name in der Oberfläche, Name in der Datenbank, Anzahl der Datensätze und Anzahl der Felder.
Je Feld:
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
| Feld (Oberfläche) | der Name, den Ihre Anwender in cobra sehen |
| Datenbankfeld | die echte Spalte, z. B. COMPANY1 |
| Datentyp | SQL-Datentyp mit Länge, z. B. nvarchar(120) |
| cobra-Typ | die fachliche Bedeutung – E-Mail, Datum, Firma, Ja/Nein … |
| Länge | die im Schema festgelegte Feldlänge |
| Min. / Max. | kürzester und längster tatsächlicher Inhalt – bei Zahlen und Datumsangaben der echte Wertebereich |
| Befüllt | in wie vielen Datensätzen das Feld Inhalt hat – als Zahl und als Prozentbalken |
Damit beantworten Sie in Sekunden Fragen, die sonst eine halbe Stunde SQL kosten: Welche Felder benutzt der Kunde überhaupt? Passt das Zielfeld für die Migration von der Länge? Welche der zwanzig Freitextfelder sind tatsächlich gepflegt – und welche stehen seit Jahren leer?
Verbindung in Sekunden – auch per ADL-Datei
Sie brauchen nur Servername, Instanz und Anmeldedaten. Noch schneller geht es mit einer cobra Adress-Link-Datei: Ziehen Sie die .adl einfach ins Fenster. Server, Datenbank und Anmeldung werden übernommen, die Verbindung steht sofort.
Das in der Datei enthaltene Passwort wird dabei ausschließlich zum Verbinden benutzt – es wird nicht angezeigt, nicht gespeichert und nicht exportiert.
Dokumentation zum Mitnehmen
- HTML-Bericht – der vollständige Feldkatalog als einzelne, in sich geschlossene Datei mit Inhaltsverzeichnis. Ideal als Übergabedokument an Kunden, Entwickler oder das Migrationsteam.
- CSV-Export – eine Zeile je Feld über alle Tabellen, semikolongetrennt und in UTF-8 mit BOM. Öffnet ohne Nacharbeit in Excel.
- Zwischenablage – einzelne Feldnamen oder die gesamte gefilterte Feldliste als Tabelle, direkt einsetzbar in Ticket oder Tabellenkalkulation.
Für den Einsatz beim Kunden gebaut
- Portabel – eine einzige EXE-Datei. Keine Installation, keine Administratorrechte, keine .NET-Runtime. Auf USB-Stick kopieren, starten, fertig.
- Nur lesend – sämtliche Abfragen sind reine Lesezugriffe. Ein Datenbankbenutzer mit
db_datareadergenügt. - Rücksichtsvoll – die Auswertung läuft unter READ UNCOMMITTED und blockiert den laufenden cobra-Betrieb nicht.
- Diskret – Passwörter werden grundsätzlich nicht auf die Festplatte geschrieben, weder eingetippte noch solche aus einer ADL-Datei.
- Vollständig deutsch – Oberfläche, Berichte und Dokumentation.
Praktische Details
- Virtuelle Felder wie Adresskopf oder Briefanrede werden als solche erkannt und gekennzeichnet – sie haben keine eigene Spalte.
- Datenbanktabellen ohne cobra-Eintrag (System- und Zusatztabellen) lassen sich auf Wunsch einblenden.
- Volltextsuche über Feldnamen, Datenbankfelder und Infotexte.
- Filter auf „nur cobra-Felder“ und „nur befüllte Felder“.
- Startparameter und Öffnen mit für
.adl-Dateien – für Verknüpfungen auf häufig genutzte Kundendatenbanken.
Systemvoraussetzungen
- Windows 10 oder Windows 11, 64-Bit
- Netzwerkzugriff auf den Microsoft SQL Server mit der cobra-Datenbank
- Ein Datenbankbenutzer mit Leserecht (Windows- oder SQL-Server-Authentifizierung)
- Keine Installation, keine .NET-Runtime, keine Administratorrechte erforderlich
Getestet mit den Demodatenbanken von cobra CRM PRO und cobra One / Max. Der Explorer wertet aus, was in AP_TABLES und AP_FIELDINFOS steht, und kommt mit unterschiedlichen Spaltenbeständen dieser Systemtabellen zurecht.
Lieferumfang
cobra DB Explorer.exe– portable Einzeldatei (ca. 63 MB)- Deutschsprachige Kurzdokumentation
Ein Produkt der p17 GmbH.

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