Filialunternehmen betreiben, wie der Begriff Filialunternehmen vermuten lässt, eine Vielzahl an Filialen. Große Filialunternehmen bzw. Handelsunternehmen unterhalten zum Teil weltweite Standortnetze. Die Planung neuer Filialen und die damit verbundene Standortplanung ist dabei elementar wichtig, um eine nachhaltige Entwicklung und eine reibungslose Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Die Phasen der Filialnetzplanung im Einzelhandel

Filialnetze können sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Die typischen Phasen der Filialnetzplanung und der weitere Verlauf sollen an dieser Stelle kurz aufgeführt werden:

Aufbauphase

Der Start jedes Filialnetzes. Das Unternehmen betreibt noch keine Filialen eröffnet, in der Markteintrittsphase konzentriert man sich auf die großen Städte, da dort das größte Absatzpotenzial schlummert. Die Identifikation attraktiver, frequenzstarker Flächen ist in dieser Phase das Schwierigste.

Expansionsphase

Der Filialist hat sich am Markt etabliert. Im zweiten Schritt geht es darum, weitere Standorte zu eröffnen und so den Markt weiter zu erschließen. Durch eine Analyse der bestehenden Standorte lassen sich Kriterien und Einflussfaktoren ableiten, die Rückschlüsse auf das ideale Makro-Standortumfeld aufweisen. Diese Phase ist besonders wichtig. Fehler in der Standortplanung sind teuer und können zu erheblichen Fehlinvestitionen führen.

Optimierung des Filialnetzes

Nachdem sich der Filialist am Markt gefestigt hat, steht in der Regel die Optimierung des Filialnetzes im Mittelpunkt. Häufig unterscheiden sich die einzelnen Standorte in der Performance. Das kann selbstverständlich an internen Faktoren liegen (z.B. die Mitarbeiterqualifikation oder der Aufbau des Geschäfts) aber auch externe Faktoren, sprich das Makro Umfeld, können eine Rolle spielen.
In dieser Phase ist es schwierig neue Standorte für Filialen zu finden, ohne einen Kannibalisierungseffekt auszulösen. Eine Neueröffnung sorgt dafür, das Umsatzpotenzial von einem anderen Standort „abwandert“.

Konsolidierung

Bei stagnierender und nicht planmäßig laufender Umsatzentwicklung sollte kontrolliert werden, ob eine Straffung des Filialnetzes eine Stabilisierung der Umsatzentwicklung erzielen kann.


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