Gerade Unternehmen die sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen an Endverbraucher bzw. Privathaushalte richten, können auf ein breites Spektrum regionaler Marktdaten zur Berechnung des regionalen Marktpotenzials zurückgreifen. An dieser Stelle möchten wir zwei grundlegende Möglichkeiten im Bereich der regionalen Marktdaten für den B2C (Business-to-Customer) vorstellen:

Wohnortbezogene Potenziale

Am bekanntesten dürfte die GfK Kaufkraft sein: Für über 40 europäische Länder verfügbar, unterstützt die GfK Kaufkraft Vertriebs-und Marketingabteilungen bei Planungen im Endkundenbereich. Neben der allgemeinen Kaufkraft stehen weitere, detaillierte Kaufkraftdaten zur Verfügung. Die Einzelhandelskaufkraft und Sortimentskaufkraft sind beispielsweise für detaillierte Planungen auf der Mikro-Ebene verfügbar und werden z.B. in der Expansionsplanung eingesetzt. Die Sortimentskaufkraft beinhaltet zum Beispiel insgesamt ca. 60 Einzelsortimente. So können beispielsweise Marktpotenziale für baumarkttypische Produkte, Nahrungs- und Genussmittel oder Damenoberbekleidung auf kleiner geografischer Ebene visualisiert werden.

Neben Sortiments- und Einzelhandelskaufkraft sind Bevölkerungsstrukturdaten ein wichtiger Baustein der wohnortbezogenen Potenziale im B2C Bereich. Die Bevölkerungsstrukturdaten sind bis auf die straßenabschnittsebene verfügbar und können für sehr feinräumige Geomarketing-Analysen eingesetzt werden. Zu den Bevölkerungsstrukturdaten gehören Altersklassen, Familienstruktur, Haushaltseinkommen, Wohnumfeld aber auch Informationen zur Bebauung. Spezielle Branchenlösungen, wie der GfK Finanzmarktatlas (Für Versicherer und Finanzdienstleister) oder GfK Büroausstattungspotenziale ergänzen das Angebot der regionalen Marktdaten.

Standortbezogene Potenziale

Die zuvor beschriebenen regionalen Marktdaten (Sortimentskaufkraft, allgemeine Kaufkraft oder Einzelhandelskaufkraft) beziehen sich immer auf den Wohnort der Konsumenten. Die standortbezogenen Marktpotenziale zeigen regionale Absatzpotenziale am Verkaufsort und von der Umsatzseite her. Zu den bekanntesten und wichtigsten Kennziffern gehört der Einzelhandelsumsatz (Umsätze des stationären Einzelhandels gesamt) und (als Gradmesser für die Bedeutung einer Stadt als „Einkaufsstadt“) die Einzelhandelszentralität. Die Einzelhandelszentralität gilt als Gradmesser für die Attraktivität einer Region/Stadt als Einkaufsort. Standortbezogene Potenziale eignen sich zur Standortplanung, gerade auch um potenzielle Standorte miteinander zu vergleichen oder um in unbekannten Märkten attraktive Städte und Regionen zu identifizieren.

Für weitere Informationen melden Sie sich einfach telefonisch unter (02562) 18749-00!

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