Warum Standortlogik und Fachkräftegewinnung zusammengehören – und was die p17 Consulting GmbH künftig anders macht
In vielen Projekten entscheidet nicht allein die Strategie über den Erfolg, sondern die konsequente Umsetzung im Alltag. Und genau dort zeigt sich immer wieder ein Engpass, der branchenübergreifend relevant ist: das passende Personal zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Ob im Geomarketing bei der Neuordnung von Außendienstregionen oder in IT- und CRM-Projekten rund um cobra-Lösungen: Die Planung kann noch so fundiert sein – ohne die richtigen Menschen in den entscheidenden Rollen bleibt Potenzial ungenutzt. Dieser Beitrag beleuchtet, warum Personalfindung in beiden Feldern eine zentrale Rolle spielt, welche Formen der Unterstützung es gibt (Personalvermittlung vs. Interim) und weshalb die Neugründung der p17 Consulting GmbH ein logischer nächster Schritt ist.
Personalfindung im Geomarketing: Wenn neue Gebiete neue Rollen erfordern
In Geomarketing-Projekten werden Außendienstgebiete häufig neu strukturiert – beispielsweise, weil Märkte wachsen, Vertriebsstrategien angepasst werden oder sich regionale Potenziale verändern. Typische Maßnahmen sind:
- Neuzuschnitt von Gebieten auf Basis von Potenzialdaten, Kundenverteilungen und Fahrzeiten
- Festlegung von optimalen Standortregionen für Außendienstmitarbeitende
- Aufbau zusätzlicher Strukturen, etwa durch neue Regionalleitungen oder Teamaufteilungen
Spätestens an diesem Punkt entsteht in vielen Unternehmen eine sehr praktische Frage:
Wer besetzt die neuen Gebiete? Und: Wo sollte diese Person idealerweise eingesetzt sein, um die Region effizient zu entwickeln?
Hier liegt ein klassischer Übergang zwischen Datenlogik und Personalpraxis:
- Geomarketing kann sehr präzise zeigen, wo ein Außendienststandort sinnvoll ist (z. B. basierend auf Fahrtzeiten, Kundenclustern, Marktabdeckung).
- Gleichzeitig muss das Unternehmen klären, wie die Rolle besetzt wird: intern, extern, dauerhaft oder übergangsweise.
Personalfindung wird damit zu einem Bestandteil der Vertriebs- und Gebietsstrategie – nicht zu einem „nachgelagerten HR-Thema“.
Personalbedarf in IT- und CRM-Projekten: Der Administrator ist oft der Engpass
Ein vergleichbarer Effekt zeigt sich in IT-Projekten – besonders bei CRM-Einführungen und Erweiterungen. In Projekten rund um cobra CRM (z. B. CRM PRO/PLUS, WebConnect, Add-ins, Schnittstellen, Datenmigrationen, Automatisierung) sind fachliche Ziele meist klar definiert. In der Umsetzung braucht es jedoch Rollen, die häufig knapp sind:
- Systemadministratoren (Server, Clients, Rechte, AD/Entra, Security)
- Applikationsadministratoren / CRM-Admins (Benutzerverwaltung, Prozesse, Vorlagen, Rollenkonzepte)
- Datenverantwortliche (Datenqualität, Dubletten, Migration, Schnittstellen)
- Projekt- und Change-Rollen (Einführung, Schulungen, Adoption, Governance)
In der Praxis wird die Projektgeschwindigkeit häufig nicht durch Software-Funktionen begrenzt, sondern durch fehlende Ressourcen im Betrieb:
- Wer kann das System intern dauerhaft betreuen?
- Wer übernimmt die Administration bei Krankheit, Wechsel oder Auslastung?
- Wer stellt sicher, dass Prozesse dokumentiert, Berechtigungen sauber gepflegt und Schnittstellen stabil betrieben werden?
Gerade in mittelständischen Organisationen ist die Rolle des Administrators oft „nebenbei“ organisiert. Sobald die Anforderungen steigen, wird daraus ein Risiko – für Betrieb, Sicherheit und Projekttermine.
Personalvermittlung und Interim: Zwei unterschiedliche Wege zum Ziel
Für Unternehmen ist es entscheidend, die richtige Form der Unterstützung zu wählen. Zwei Begriffe tauchen dabei regelmäßig auf: Personalvermittlung und Interim.
Personalvermittlung (Festanstellung)
Bei der Personalvermittlung steht die dauerhafte Besetzung einer Position im Mittelpunkt. Ziel ist eine langfristige Lösung, die fachlich und kulturell zum Unternehmen passt – beispielsweise:
- Außendienstmitarbeiter für neu definierte Regionen
- Regionalleiter mit Führungserfahrung und Marktkenntnis
- IT-Administratoren oder CRM-Verantwortliche zur dauerhaften Systembetreuung
Vorteile:
- Nachhaltigkeit und Kontinuität
- Aufbau von internem Know-how
- Langfristige Verantwortungsübernahme
Typische Einsatzszenarien:
- Aufbau neuer Regionen/Teams
- Wachstumsphasen
- Nachfolge- oder Ersatzbesetzungen
Interim (Interimsmanagement)
Interim bedeutet, dass eine Rolle zeitlich befristet durch eine erfahrene Fach- oder Führungskraft übernommen wird. Interim ist besonders geeignet, wenn:
- kurzfristig eine Lücke geschlossen werden muss (z. B. Kündigung, Krankheit, Elternzeit)
- ein Projekt eine temporäre Rolle erfordert (z. B. CRM-Admin während Einführung)
- ein Unternehmen Stabilität und Struktur benötigt, bevor dauerhaft eingestellt wird
Vorteile:
- Schnelle Verfügbarkeit und unmittelbare Wirksamkeit
- Hohe Erfahrung, klare Ergebnisorientierung
- Überbrückung und Stabilisierung kritischer Phasen
Typische Einsatzszenarien:
- CRM-Einführung mit fehlender interner Administration
- IT-Engpass in Infrastruktur- oder Security-Projekten
- Vertriebsregionen wachsen schneller als das Team nachziehen kann
Wichtig ist: Interim ersetzt nicht grundsätzlich eine Festanstellung – es schafft oft Zeit, Struktur und Stabilität, damit eine langfristige Besetzung überhaupt sauber vorbereitet werden kann.
Warum Personal und Planung zusammen gedacht werden sollten
In beiden Welten – Geomarketing und IT/CRM – ist ein Muster erkennbar:
- Planung und Daten schaffen die Grundlage für gute Entscheidungen.
- Umsetzung und Betrieb benötigen die richtigen Menschen.
- Fehlende Besetzungen führen zu Verzögerungen, Qualitätsproblemen oder Opportunitätskosten.
Deshalb lohnt es sich, Personalfragen frühzeitig in Projekte zu integrieren, zum Beispiel:
- Bei Gebietsneustrukturierung: Besetzungsplanung parallel zur Standort- und Gebietslogik
- Bei CRM-Projekten: Klare Rollendefinition (Admin, Datenverantwortung, Prozesseigner) vor dem Go-live
- Bei Wachstum: Kombination aus Interim zur Stabilisierung und Vermittlung zur langfristigen Besetzung
Ausblick: p17 Consulting GmbH – die Brücke zwischen Bedarf, Region und Rolle
Genau aus dieser Projekterfahrung heraus wurde die p17 Consulting GmbH gegründet – gemeinsam mit Christian Beerlage. Im Fokus stehen:
- Personalvermittlung sowie Beratung bei Gewinnung, Auswahl und Entwicklung von Fach- und Führungskräften
- Vermittlung von Festangestellten sowie Interims-, Fach- und Führungskräften
- Unterstützung bei der Konzeption und Implementierung von Online-Marketing-Maßnahmen zur Gewinnung von Fach- und Führungskräften
Für Unternehmen bedeutet das: Personalthemen können stärker mit der realen Projekt- und Standortlogik verzahnt werden – sowohl im Außendienst/Vertrieb (z. B. neue Regionen, Regionalleitung) als auch in IT- und CRM-Projekten (z. B. Administratoren, CRM-Verantwortliche, temporäre Projektrollen).
Fazit
Personal ist kein „später Schritt“, sondern ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Umsetzung – im Vertrieb ebenso wie in der IT. Wer Geomarketing-Regionen neu denkt oder CRM-Systeme einführt, sollte frühzeitig klären, wer diese Verantwortung operativ trägt: dauerhaft über Vermittlung oder zeitlich befristet über Interim.
Mit der Neugründung der p17 Consulting GmbH gemeinsam mit Christian Beerlage entsteht ein Rahmen, um diese Fragestellungen konsequenter zu beantworten – praxisnah, strukturiert und mit Blick auf die tatsächlichen Anforderungen im Unternehmen.
Wenn Sie dazu in den Austausch gehen möchten, bietet sich oft schon ein kurzes Gespräch an: Welche Rollen sind kritisch, welche Regionen entstehen neu – und welche Besetzungsform passt zur Situation?
