Aus unterschiedlichen Ursachen, wie beispielsweise dem Straßenverkehr und Verbrennungsprozesse in der Industrie, liegen in Deutschland hohe Luftschadstoffe vor. Diese schaden der menschlichen Gesundheit und haben negative Einflüsse auf die Umwelt. Aufgrund dessen sind europaweite gesetzliche Grundlagen für die Luftqualität festgelegt worden.

Um die Luftschadstoffe und den Gehalt der Schadstoffe in der Luft zu bestimmen und zu überprüfen, sind deutschlandweit in den Bundesländern von dem Umweltbundesamt Messstationen zur Testung der Luftqualität stationiert.

Aus den Luftqualitätsdaten der einzelnen Stationen, welche bei dem Umweltbundesamt frei zur Verfügung stehen, können beispielsweise die Konzentrationen der folgenden Schadstoffe erfasst werden:

  • Stickstoffdioxid
  • Feinstaub
  • Ozon

Aus diesen kann ein Luftqualitätsindex errechnet werden, wobei gesundheitlich kritische Konzentrationen zu erkennen sind. So können aus den vorliegenden Daten Verhaltensempfehlungen abgeleitet werden, um die Luftqualität zu verbessern.

Außerdem können die Daten der Luftqualität für unterschiedliche Branchen von Interesse sein. Folgende Sektoren setzen die Daten der Luftqualität ein und profitieren von diesen:

  • Gesundheitssektor
  • Immobiliensektor
  • Versicherungsbranche
  • Verkehr und Mobilität
  • Immobilienbranche

Mittels der vorliegenden Daten des Umweltbundesamt und eines Geographischen Informationssystems können beispielsweise Dichtekarten über die einzelnen Stationen erstellt werden. Beispielsweise können für die einzelnen Stationen Jahresmittelwerte, Monatswerte und die Art der Station abgeleitet werden. Daraus können relevante Informationen für die einzelnen Branchen abgeleitet werden.

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