Rund 200 Besucher fanden den Weg zur Netzwerk-Veranstaltung von Young Business. Highlight war Skate-Legende und Unternehmer Titus Dittmann, der mit seinem Vortrag „Mut ist wenn man es trotzdem macht“ begeistern konnte. Neben dem Knüpfen von Kontakten und Wissenstausch wurde auch gesammelt. Insgesamt 1.000 € kamen für die Stiftung skate-aid e.V. zusammen.

Young Business Münster und Young Business Münsterland veranstalteten in diesem Jahr die erste Young Business Messe. Auf dem Kompetenzsalon konnten sich die Teilnehmer der beiden Gründernetzwerke vorstelle und präsentieren.

„Gründerinnen und Gründer erhalten auf der Messe einen Überblick über die unterschiedlichen Kompetenzen des Netzwerkes und sehen wie wichtig das Netzwerken während der Existenzgründung ist.“, so Benjamin Beloch, Veranstalter Young Business Münsterland.

Rund 22 Teilnehmer präsentierten sich auf dem ersten Kompetenzsalon. Die Messe wurde durch einzelne Fachvorträge zu unterschiedlichen gründungs- und unternehmensrelevanten Themen begleitet. Höhepunkt war der Vortrag des Skateboard Pioniers Titus Dittmann.

Bei allem Wachstum und Erfolg hat Titus Dittmann immer wieder die Kehrseite der Medaille kennen gelernt: 2006 steckt das Unternehmen in einer existenzbedrohenden Krise. In einem Alter, in dem andere an das „Leben nach der Karriere“ denken, startet er noch einmal durch.
2009 gründete Titus Dittmann eine eigene Stiftung. Mit der Initiative skate-aid unterstützt er weltweit Kinder- und Jugendprojekte, die mit dem Skateboard die Hoffnung für Kinder ins Rollen bringen – dort, wo das Leben von Terror, Gewalt und Zerstörung geprägt ist. Im Frühjahr 2010 baut er gemeinsam mit dem Kooperationspartner Grünhelme e.V. den ersten skateaid-Sportpark an einer Schule in Afghanistan (Karokh). Um sich ganz auf die Stiftungsarbeit zu konzentrieren, zieht er sich im Sommer 2010 aus der Geschäftsführung der „titus GmbH“ zurück. Seit Oktober 2011 hat Dittmann einen Lehrauftrag an der Universität Münster. Sein Motiv: Um die skate-aid-Aktivitäten in Afghanistan voranzubringen, strebt der Ex-Studienrat eine Kooperation mit der Universität Herat an. Studierende sollen auch am Hindukusch die Vorzüge des Skateboarding im Schulunterricht kennen lernen – um sie später als Lehrer an den Schulen Afghanistans einzusetzen.

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