Die Unterschiede im Überblick

Sehr geehrte Vertriebsprofis und Marketingplaner,

für die professionelle Vertriebsplanung sind Marktdaten eine wichtige Säule, auf die die Planung basieren sollte. Nur wer seine Zielgruppen und auch deren Potenziale richtig einzuschätzen weiß, kann die Vertriebs- und Marketingaktivitäten entsprechend anpassen. Neben zahlreichen strukturellen Daten ist die Kaufkraft ein entscheidendes Kriterium, den unternehmenseigenen Vertrieb zu steuern. Die GfK stellt für diesen Zweck drei verschiedene Typen von Kaufkraft dar, deren Unterschiede wir heute kurz erläutern: die GfK Kaufkraft, die GfK Einzelhandelskaufkraft und die GfK Sortimentskaufkraft.

Die GfK Kaufkraft umfasst zeigt das gesamte Konsumpotenzial pro Haushalt und Einwohner auf den verschiedenen regionalen Ebenen. Alle für den Konsum zur Verfügung stehenden Einkünfte eines Haushaltes werden dabei berücksichtigt, angefangen von Einkommen aus (nicht-) selbstständiger Arbeit, Kapitaleinkünften, Renten, Kindergeld etc. Insgesamt kann die GfK Kaufkraft als ein grober Maßstab für ein regionales Konsumpotenzial interpretiert werden und ist somit für alle Branchen, ob Handel, Dienstleistungen oder auch Industrie die Basis für regionale Potenzialanalysen.

Eine detailliertere Betrachtung der Kaufkraft erlaubt die GfK Einzelhandelskaufkraft, denn hier werden nicht mehr die für den gesamten Konsum zur Verfügung stehenden Einkünfte betrachtet, sondern der Fokus liegt hier auf der Analyse auf den Absatzmöglichkeiten des stationären Einzelhandels und Versandhandels in einer Region. Gegenüber der gesamten GfK Kaufkraft sind in der GfK Einzelhandelskaufkraft bspw. Mieten, Versicherungen, Dienstleistungen aller Art (Reisen, Frisör etc.) bereits abgezogen. Mit der GfK Einzelhandelskaufkraft können bspw. Handelsunternehmen eine Filialplanung vornehmen oder Versandhändler die Marketingaktivitäten den regionalen Gegebenheiten anpassen.

Eine noch viel detailliertere Betrachtung lässt die sog. GfK Sortimentskaufkraft zu. Hier wird nicht nur die Kaufkraft nach Einzelhandel selektiert, sondern die GfK Sortimentskaufkraft zeigt die Konsumpotenziale für ca. 60 verschiedene Warengruppen. Mit der GfK Sortimentskaufkraft können sowohl die Hersteller der Warengruppen und auch der Einzelhandel den Vertrieb optimal auf die vorhandenen Absatzpotenziale abstimmen. Die GfK Sortimentskaufkraft ist bis auf Gemeinde-Ebene verfügbar (5-stellige PLZ-Ebene) und so können bei der Vertriebsplanung auch regional sehr begrenzte Faktoren und Parameter mit einbezogen werden.

Gerne beraten wie Sie bei der Auswahl der Version der GfK Kaufkraft für Ihren Bedarf – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,

Benjamin Beloch
Vom Team des RegioGraph-Shop

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