Man sagt, die dritte Haut des Menschen ist die Immobilie bzw. der Raum, der das Individuum täglich umgibt. Für Arbeitgeber ein wirklich interessanter Gedanke. Denn weiß man, welche Auswirkungen Räumlichkeiten auf Menschen haben, sollte man die Gestaltung nicht den Zufall überlassen. Besonders nicht, wenn man weiß, dass ein Mensch ca. 70.000 Stunden seines Lebens dort verbringt.

Genau zu der Thematik „Das Büro von Morgen“ gab es bei den HOFF-Days spannende Vorträge, wozu die p17 GmbH eingeladen war. Für uns deshalb eine spannende Materie, da wir ebenfalls ein Pilotprojekt in Gronau mit dem work’n’wood gestartet haben. Hinter dem work‘n‘wood steckt einerseits eine Bürogemeinschaft, in dem man Büros mit seinem Team oder einzeln beziehen kann, andererseits aber auch ein offener shared desk Bereich, der flexibel und nach individuellem Bedarf gebucht wird.

Wir setzten auf diesen zukünftigen Bürotrend, denn aktuelle Studien kommen zu folgenden Ergebnissen:

  • 80% der Mitarbeiter ist der Standort seines Arbeitgebers wichtig
  • 83% der Menschen ist eine gute Arbeitgeberumgebung wichtig
  • 94% der Menschen fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie ihre Arbeitszeit flexibel einteilen können
  • 70% seines Wissens erhält man über den Austausch mit Menschen
  • Was bedeutet das konkret?

Die Welt ist im stetigen Wandel. Megatrends wie Technologie, Digitalisierung, Mobilität, Vielfalt aber auch Menschlichkeit bestimmen das zukünftige Leben von uns allen. Sie bieten diverse Chancen auch für die Arbeitswelt. Umso wichtiger ist es, dass Büroräumlichkeiten diesen Wandel mitgehen.

Unsere Antwort darauf ist ganz klar eine Share Economy zu leben und genau das versuchen wir mit dem work’n’wood.

Mit klaren Hierarchien und den Standpunkt, sein Wissen und seine Informationen geheim zu halten und nicht zu teilen, werden Unternehmen in der Zukunft mit ihrem Business nicht vorankommen. Den technologischen Fortschritt sollte man sich zu Nutze machen und die Arbeitswelt viel lebendiger gestalten bzw. jeden Arbeitnehmer selbst die Entscheidung treffen lassen, wann und wo gearbeitet wird. Dank flexiblen Arbeitszeiten und einen aufgeweichten Arbeitsort können wir heutzutage überall arbeiten.

Damit soll auf keinen Fall gesagt werden, Arbeitnehmer sollen kein Büro mehr aufsuchen und nur noch von Zuhause oder in einem Café arbeiten. Technologie kann das klassische Büro nicht gänzlich ersetzen. Es ist aber nun die Kunst und das Geschick des Arbeitgebers gefragt, Arbeitsangebote für seine Mitarbeiter zu schaffen. Denn wie man trotz der Digitalisierung erkennt, bleibt es ein Trend Arbeitsräume als Orte der Begegnung zu bauen, wo man zusammenkommen kann. Ein sogenannter Wir-Ort mit einem Mehrwert für Mitarbeiter.

Genau das ist es, wofür das work’n’wood steht. Egal, ob mit einer frischen Start-Up Idee, als Freiberufler oder als Geschäftsmann. Hinter dem shared – Konzept steckt das Prinzip gegenseitig voneinander zu profitieren. Work’n’wood stellt eine Fläche, wo man sich in ruhiger Atmosphäre seiner Arbeit widmen kann aber sich auch mit weiteren workern produktiv austauschen und Ideen philosophieren kann. Gleichzeitig eröffnen sich neue Netzwerke, die einen selbst weiterbringen können.

Besonders am work’n’wood ist ebenfalls, dass wir das soziale Bedürfnis der Menschen nach Kommunikation und den Nutzen von biologischen Komponenten vereinen. Denn Faktoren wie Licht, Farbe und Pflanzen haben positive Auswirkungen auf dem Menschen. Sie sprechen weitere Sinne an und lösen Emotionen aus. Nicht wahllos haben wir die Farbe Grün als unsere Corporate Identity ausgewählt. Grün wirkt belebend und erfrischt. Gleichzeitig sorgen unsere Pflanzen für ein gutes Raumklima und sind konzentrationsfördernd und stresslindernd.

Wir freuen uns darauf, wenn die neuen Möglichkeiten noch weiter verbreitet in den Köpfen der Menschen ankommt und gelebt wird. Denn schon jetzt haben wir ausschließlich gute Erfahrungen mit diesem Konzept gemacht.

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